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| Enthärtung |
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Die Konzentration der im Wasser gelösten Erdalkalien Calcium, Magnesium, Strontium und Barium wird als Wasserhärte bezeichnet. Strontium und Barium spielen nur eine untergeordnete und vernachlässigbare Rolle. Die Erdalkalien werden pauschal als Härtebildner zusammengefasst.
Bei der Enthärtung mittels Ionenaustausch werden die Calzium- und Magnesiumionen gegen Natriumionen ausgetauscht. Hierzu wird das Wasser über einen starksauren - mit Natriumionen beladenen - Kationenaustauscher geführt.
Die Regeneration erfolgt mit höher konzentrierter Kochsalzlösung. Der Gesamtsalzgehalt bleibt bei diesem Verfahren unverändert.
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Info |
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Nach dem internationalen Einheitensystem ist der Gehalt an Erdalkali-Ionen in mol/l bzw. in mmol/l anzugeben.
Die Wasserhärte wird in Deutschland dennoch oft in °dH (Grad deutscher Härte) angegeben. 1 °dH ist definiert als 1mg CaO/100ml Wasser und entspricht einem Gehalt an Erdalkali-Ionen von rund 0,18 mmol/l.
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